
20.12.2025
3 min.
Die Mittelstufe Götighofen besuchte im Rahmen des NMG-Unterrichts die Schokoladefabrik Maestrani in Flawil. Dabei erfuhren die Schülerinnen und Schüler nicht nur, wie aus Kakaobohnen feine Schokolade entsteht, sondern auch, warum sie als Glücksmacher gilt.
Im Fach «Natur, Mensch, Gesellschaft» (NMG) hatte sich die Mittelstufe Götighofen intensiv mit dem Thema Schokolade beschäftigt. Den krönenden Abschluss bildete eine Exkursion zur Schokoladenfabrik Maestrani in Flawil. Die Anreise erfolgte bequem mit dem Bus, und vor Ort erwartete die Gruppe eine spannende Führung durch die Welt der Schokolade.
Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, woher der Kakao stammt, wie er auf Plantagen angebaut und über weite Strecken transportiert wird. Besonders eindrücklich waren die Einblicke in die verschiedenen Produktionsschritte – vom Rohstoff bis zur fertigen Tafel. Dabei wurde deutlich, wie viel Wissen, Technologie und Handwerk in jeder Schokolade steckt.
Die Kinder wussten bereits, dass das «Conchieren» den wichtigsten Teil der Herstellung bildet. Die Conchiermaschinen bewegen und erwärmen die Schokoladenmasse über viele Stunden. Dabei verdampfen unerwünschte Säuren, und die Masse wird besonders fein und cremig. Erst durch diesen Prozess erhält die Schokolade ihren unverwechselbaren Geschmack und ihre zarte Konsistenz. Anschliessend wird sie temperiert, in Formen gegossen und sorgfältig verpackt.
Ein roter Faden des Besuchs war die Frage: «Wie kommt das Glück in die Schokolade?» Die Kinder gingen dieser Spur nach und entdeckten, dass Genuss, Qualität und die Liebe zum Detail entscheidende Zutaten sind. «Wer die Welt mit den Augen eines Schokoladenliebhabers betrachtet, erkennt wahre Schönheit und Glück», soll der Firmengründer Aquilino Maestrani dereinst gesagt haben.
Mit der Exkursion verknüpften die Schülerinnen und Schüler theoretisches Wissen mit praktischen Eindrücken – ein süsses Erlebnis, das wohl allen in bester Erinnerung bleiben wird!
Raphael Keller
Lehrer